????????????????????????????????????

Unser FabLab und Elektrobereich ist ausgestattet zum Prototypenbau mit modernen digitalen und traditionellen Fertigungsmethoden.

3D-Drucker, Laser Cutter, CNC-Fräse oder Folien Cutter werden genutzt, um euer selbst erstelltes CAD Modell automatisch zu fertigen. Zusätzlich könnt Ihr an Feinmechanik Fräse oder Bohrmaschinen Teile oder Platinen von Hand bearbeiten.

Lötarbeitsplätze und Messtechnik sind vorhanden um Eure Elektronik oder Mikrocontroller Projekte umzusetzen.

Wir haben ein großes Sortiment an elektronischen und feinmechanischen Bauteilen im Makerspace, das auf Eure Projekte wartet. Kabel, Stecker, Widerstände, Kondensatoren, Schalter, Dioden, Transistoren, IC’s (Mikrocontroller bis Operationsverstärker), Gehäuse, Generatoren, Akkus, Linsen, optische Bauteile, Zahnräder, Roboterprojekte, Schrittmotoren, Röhren für Verstärkerprojekte, und, und, und, … Wir können Schaltkreise auf Platinen selbst entwerfen, produzieren und programmieren.

Du hast Fragen zum FabLab- und Elektrobereich? Dann wende Dich an unsere Spezialisten.

Du weißt gar nicht, was ein FabLab genau ist? Hier findest Du unsere Definition!

 


CNC-Fräsen

Durch unseren Förderer LED-Studien haben wir die Möglichkeit eine Stepcraft 420 mit einem Arbeitsraum von maximal 300mm x 420mm x 140mm zu nutzen. Mit dieser können Hartschäume, Kunststoffe und weiche Holzarten bearbeitet werden. Für größere Projekte oder Vorhaben aus härterem Holz oder Aluminium steht eine weitere CNC-Fräse im Holzbereich zur Verfügung. Die Maschine wird über G-Code angesteuert. Dieser ist von vielen verschiedenen Faktoren, vor allem aber vom Projekt abhängig. Für konkrete Vorhaben muss er also individuell erstellt werden. Dafür verwenden wir zwei Vorgehensweisen:

Einfachere 2,5D-Projekte, wie
  • das Ausschneiden von Teilen,
  • das Ausfräsen von Taschen,
  • das Gravieren oder
  • das Bohren von Löchern

entlang einfacher Konturen und Muster können in einem Vektorprogramm zweidimensional maßstabsgerecht dargestellt werden. Dazu nutzen wir Inkscape und exportieren die gewünschten Formen in eine .svg-Datei. Diese können wir dann mit der Software ESTLcam in den benötigten G-Code umwandeln.

kompliziertere 3D-Projekte, wie
  • das schaffen von Rundungen in der Tiefe

müssen als 3D-Modell erstellt werden, wofür wir Autodesk Fusion nutzen. Den G-Code erzeugen wir dann direkt in Fusion.

Beim Erstellen des G-Codes gilt es viele Aspekte wie Material, Eintauchtiefen, Fahrgeschwindigkeiten zu Berücksichtigen und natürlich den richtigen Fräser zu wählen. Um Schäden und Verletzungen zu Vermeiden ist das Arbeiten an der CNC-Fräse nur nach erfolgter Einweisung erlaubt! Für die Einweisung sowie Unterstützung bei der Durchführung des Projektes stehen engagierte Mitglieder aus dem FabLab bereit.

 


3D-Druck

Mit unserem Selbstbau-3D-Drucker können wir Modelle mit einer Größe von bis zu 19cm x 19cm x 15cm drucken. Dieser arbeitet nach dem FDM (fused deposition modeling) Prinzip und schmilzt ein Kunststofffilament schichtweise aufeinander, sodass dreidimensionale Objekte gefertigt werden können. Unser Drucker arbeitet mit PLA, welches wir auch in verschiedenen Farben auf Lager haben. Die Software zum Erstellen von 3D-Modellen (Blender, AutoDesk Fusion) kann bei uns genutzt werden. Dieses wird dann als .stl-Datei exportiert (welche gerne fertig mitgebracht werden kann) und im sogenannten Slicer in einzelne Schichten zerlegt. Bei uns kommt dabei Slic3r zum Einsatz, welches mit Hilfe von vielen Druck- und Druckerabhängigen Parametern die Fahrwege für den Drucker erstellt. Diese werden wie beim CNC-Fräsen als G-Code generiert, welchen wir auf eine SD-Karte speichern und dann direkt am 3D-Drucker ausgedruckt können.

Um Schäden und Verletzungen zu Vermeiden ist das Arbeiten am 3D-Drucker nur nach erfolgter Einweisung erlaubt! Für die Einweisung sowie Unterstützung bei der Durchführung des Projektes stehen engagierte Mitglieder aus dem FabLab bereit.

 


Lasercutten

Zum Ausschneiden von Formen aus Acryl oder leichten anbrennen an der Oberfläche (“gravieren”) von Holz kommt der Lasercutter zum Einsatz. Diese 30-Watt-Version aus Fernost wird uns freundlicherweise als Dauerleihgabe von einem Mitglied zur Verfügung gestellt. Auf der Arbeitsfläche von maximal 21cm x 32cm können wir zum Beispiel bis zu 10mm starke Acrylplatten oder Papier schneiden und Holz gravieren. Transparentes Acrylglas in verschiedenen Stärken (2-10mm) haben wir vorrätig. Beim Schneiden von (Sperr)Holz waren wir bisher leider noch nicht erfolgreich, da uns hier die Werkstücke meist an den Schnittkanten verbrennen. Eine entsprechende Absaugung, welche wir von unserem Förderer TBH gesponsert bekommen haben, steht natürlich zur Verfügung und ist bei Benutzung des Lasercutters immer einzuschalten! Ebenfalls dürfen keine Chlorhaltigen Kunststoffe geschnitten werden, da hierbei Chlorgas entsteht. Das Bearbeiten von Polycarbonat (Lexan) ist ebenfalls tabu.

Um Schäden und Verletzungen zu Vermeiden ist das Arbeiten am Lasercutter nur nach erfolgter Einweisung erlaubt! Für die Einweisung sowie Unterstützung bei der Durchführung des Projektes stehen engagierte Mitglieder aus dem FabLab bereit.

 


Entwicklung

Ob elektrisches Gerät, elektronische Schaltung, das nächste IOT-Device oder dein eigener 3D-Drucker. Im FabLab stehen uns diverse Werkzeuge für die Entwicklung zur Verfügung. Diverse (6+) Löt- und Entlötstationen, verschiedene Sorten an Platinen, Lötzinn, Platinenhaltern und Flussmittel sowie ein großer Vorrat von Widerständen, Kondensatoren, Transistoren, ICs, LEDs und und und ermöglichen das Bestücken von THT-Platinen. Für die mutigen Jünger von SMD-Technik steht auch ein Stereo-Mikroskop bereit und wenn es mal mehr wird, kann die Fertigungsstrecke von unserem Förderer elmicro auch von Mitgliedern genutzt werden. Das passende Gehäuse können wir mit Dekupiersäge, mehreren Dremeln und unseren beiden Proxxon-Fräsen ebenfalls fertigen.

Wenn es um die Entwicklung von Maschinen wie zum Beispiel einem 3D-Drucker gehen soll, haben wir auch einige Mechanik-Teile vorrätig. Für solche anspruchsvolleren Projekte greifen wir auch auf Mikrocontroller wie Arduino oder Mini-PCs wie das Raspberry-Pi zurück, sodass wir mit einer gewissen Expertise auch weiterhelfen können. Verschiedene PCs (Windows/Linux) und nützliche Software (wie z.B. Win32DiskImager, Arduino-IDE, Putty) stehen natürlich zur Verfügung. Für die richtige Stromversorgung ist dank mehrerer Labornetzteile ebenfalls gesorgt.

 


Robotik

Einige Mitglieder nutzen unsere Möglichkeiten auch um Roboter zu bauen. So kann man zum Beispiel zunächst als einfachen Einstieg in Workshops mit dem Bau von Bürstenrobotern beginnen. Diese bestehen im Wesentlichen aus einer Bürste oder einem Schwamm, Batterien und einem Motor, welcher mit einer Unwucht versehen ist. Beim Bau können wir Grundlegendes in Elektronik und Mechanik zeigen. Darüber hinaus stehen einige Roboter-Plattformen bereit, welche von einem Arduino gesteuert werden. Diese verfügen über verschiedene Sensoren und ermöglichen uns einen Einstieg in einfache Roboter und die Programmierung von Mikrocontrollern zu vermitteln. Ein Ähnlicher Roboter ist die Arlo-Plattform, welche wir von unserem Förderer elmicro bereitgestellt bekommen. Ebenfalls von einem Arduino gesteuert, weist sie eine beeindruckende Nutzlast von 15kg auf. Schon etwas komplizierter ist Meccanoid, welcher sogar mit Sprachsteuerung angesprochen werden kann. Außerdem können wir noch einen EV3 von LEGO unser eigenen nennen, welchen einige LEGO-Enthusiasten gecrowdfunded haben. Dieser kommt bei den regelmäßig stattfindenden LEGO-Technik-Treffen auch häufig zum Einsatz!

 


Analytik

Auch das Messen von Spannungen, Strömen und anderen Umweltparametern ist im FabLab möglich. Wir sind mit folgenden Messgräten ausgestattet:

  • 2 analoge Oszilloskope (50 MHz) sowie Tastköpfe (1x/10x)
  • diverse (3+) Multimeter (auch ein Energiekostenmessgerät für Messungen bei Netzspannung)
  • Salae Logic-Level-Analyzer für 7 Kanäle incl. Bedienungssoftware
  • IR-Thermometer (-30°C bis 550 °C)
  • Beleuchtungsmesser
  • Gliedermaßstab, Lineal, Schiebelehre

 


Anderes

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere praktische Dinge im FabLab. So können wir beispielsweise mit unserem Foliencutter Beschriftungen erstellen oder selbst Platinen ätzen. Außerdem findet sich bei uns allerhand Nützliches von Schraubendreher, Sechkantschlüssel, Feinmechanik- und anderem Spezialwerkzeug über Kleber und Klebeband bis hin zu den allseits beliebten Permanent-Markern. Auch für das Eloxieren von kleineren Aluminiumteilen sind wir dank unserem stromstarken Netzteil gerüstet.

 

 

 

Es gibt 1 Kommentar

  1. Geschrieben von Besuch im Makerspace in Leipzig – Makerspace Erfurt

    […] war die Organisationsstruktur und die Aufteilung der Werkstätten. Wir begannen zunächst im Fablab. Kurz wurde uns erläutert, welche Gerätschaften dort verfügbar sind und wie diese funktionieren. […]